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April 2016

 

Markus bei den DM im 24 Stundenlauf in Basel 2016

Die wenigen Habseligkeiten Rucksack und Tasche, waren schnell umgehängt und wurden ergänzt durch die Expeditionsgegenstände der Geheimmission Dirk. So fuhr ich nach Altväter Weise mit dem Zug nach Pasing. Dort erwarte mich schon Stephen, der sich für die Mission, die „back to the roots“ Ausrüstung, angezogen hatte.

Mit flauem Gefühl in der Magengegend und doch völlig entspannt, begab ich mich am 30.04.2016 um 12 Uhr Sternzeit mit anderen Transzendenten und Veganern auf die Erkundungsreise zu unendlichen Weiten. Unsere Aufgabe war klar: Durchbrecht die Grenzen des bekannten Raums und beherrscht den Fluss der Zeit. Hierfür hatten wir uns getroffen, hierfür wollten wir die Qualen erleiden. Durch die geheimnisvolle Kraft „Sri“ getrieben, setzen wir uns, mit individueller Ausrüstung und Geschwindigkeit in Bewegung.

Stunden später, oder waren es schon Tage, Monate, Jahre, trafen sich zum letzten Mal die Bahnen von Dirk und mir. Aufgrund der hohen Geschwindigkeit und durch den Dopplereffekt etwas verfremdet, drang es in meine Ohren „Markus Energie“. Ich war verwirrt, drehte mich zu ihm hin, worauf er zum Swing by Manöver ansetzte. Mit dieser zusätzlichen Energie konnte Dirk in den Hyperspace entschwinden und wurde fortan nicht mehr gesehen.

Aber wie ging es meinen anderen Freunden. Stephen, der aufgrund der Kälte des Raums mit allen 20 Fingern zu kämpfen hatte, erinnerte sich schlussendlich der Weisheit von Sri „Du kannst alles erreichen, was Du Dir vorstellen kannst „. Mit dieser Zuversicht begab er sich nach beachtlichem Lauf und hoher Geschwindigkeit in den Hyper Kokon. Dort visualisierte er seine Ziele und setzte sie auch, sichtlich entspannt, bis zum Ende der Expedition um. Und was war mit Rüdiger und Frank, meinen Freunden aus dem hohen Norden geschehen. Wo sind sie verschollen ? Nach heldenhaften Kampf gegen Ingwertee und Kräuterbrot, zudem geehrt mit der lila Fahne und, was noch wichtiger ist, der kleinen Bierfahne, wurden die zwei Helden ans Firmament versetzt. Bekannt unter den Namen Kastor und Pollux, können wir sie heute noch bewundern.

Im Übrigen zählt die kleine Bierfahne statistisch gesehen bei vielen Veganern mehr als die lila Fahne in Raum und Zeit.

Und was ist sonst noch erstaunliches um nicht zu sagen außerirdisches zu berichten. Hier fällt mir nur noch folgende Sensationsmeldung ein: „Maria, ein Stern geht auf“. Was konnte das bedeuten „Maria und immer wieder Maria“, ja ist denn schon „Maria Himmelfahrt“ ? Nein es war nicht wie bei Dirk der Hypersprung, bei Maria war es eindeutig. Sie hatte es geschafft, sie hatte Raum und Zeit überwunden und damit die Menschheit einen großen Schritt vorwärts gebracht.

Einige astronomische Einheiten später, noch verwundert über den Hypersprung von Dirk und der Leistung von Super-Maria, hörte ich eine innere Stimme. Ich war verwirrt – bist du es Dirk? Nein beim dritten Male war es deutlich. Es war die regionale Hoheit, die zweithöchste Macht rief mich. Ich konnte es nicht fassen, die Macht war mit mir, der Captain war an Board. Jetzt konnte ja eigentlich nichts mehr schiefgehen. Unter seiner Schirmherrschaft erkämpfte ich Auszeichnung um Auszeichnung, Fahne um Fahne.

Das Herz des zweiten im Universum hatte sich mir wieder zugewandt – mir dem Hypersprungverweigerer, dem Minimalisten. So wurde auch ich ein Held – ein Held für die Non-Mover und Rückwärtsläufer, für die Orientierungslosen und Planlosen. Und noch etwas vertraute mir der Zweithöchste des bekannten Universums an. Die regionale Hoheit will sein Territorium erweitern und ich soll es erkunden. Nicht das Weltall, aber ein Gebiet mit Bergen und fruchtbaren Tälern, mit giftigen Schlangen und gefährlichen Tieren. Ja, er hat mir eine neue geheime Mission gegeben, in der mich Hitze und Kälte begleiten werden.

Zum Schluss sei noch erwähnt, dass die alte Weisheit wieder einmal bewiesen wurde „Die letzten werden die ersten sein“. Diese Weisheit ist übrigens nicht von Sri.

Markus

 

 

24 Stunden DM der DUV in Basel – Markus Müller trotzt dem Dauerregen

Eigentlich hätte Basel wieder ein großes Highlight für uns werden sollen, denn bei der DUV DM über 24 Stunden in Basel rechneten wir uns sowohl in der Mannschaft 50+ als auch im Einzel gute Chancen auf eine vordere Platzierung aus.

Nachdem Gina schon vor längerer Zeit verletzungsbedingt absagen musste, erwischte es drei Wochen vor dem großem Ereignis leider auch noch mich. Trotz aller Bemühungen gelang es nicht mehr, die starken Ischias-Schmerzen im linken Bein in den Griff zu bekommen. Damit war leider unsere Mannschaft geplatzt und mein Traum von der Titelverteidigung bei den M55 ausgeträumt.

Es blieben also nur noch Markus und Stephen als Starter übrig. Die beiden reisten am Freitag nach Basel – ich entschloss mich, mit dem Fernbus am Samstagnachmittag nachzukommen und das Rennen in der Rolle als Betreuer/Beobachter/Offizieller mitzuerleben. Bei strahlendem Sonnenschein und Temperaturen nahe 20 Grad reiste ich im 13.30 Uhr vom ZOB in München ab und ahnte nicht, welches Wetter mich in Basel erwartete.

Zwar war die Wettervorhersage nicht berauschend, aber dass es von 17 Uhr am Samstag bis zum Ende des Rennens um 12 Uhr am Sonntag ununterbrochen – teilweise wie aus Eimern – regnen würde, übertraf selbst die schlimmsten Befürchtungen und stellte die Läufer und Organisatoren vor große Herausforderungen. Hinzu kam noch die Kälte – die Temperaturen lagen nur noch um die 7 Grad.

Viele Läufer beendeten das Rennen total durchnässt und durchgefroren vorzeitig; oft waren einfach keine trockenen Sachen mehr zum Umziehen vorhanden. Dieses Schicksal ereilte leider auch Stephen, der das Rennen nach knapp 70 Kilometern beendete und auch unsere Lauffreunde Frank und Rüdiger vom Team Icehouse, die das Handtuch nach gut 100 Kilometern warfen.

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Nur Markus und Albert, ein Laufspezi aus Taufkirchen – zogen tapfer ihre Kreise durch das erbärmliche Wetter. Auch ich hatte mir meinen Kurztrip nach Basel anders vorgestellt – frierend verfolgte ich das Renngeschehen meistens im Zelt bei der Zeitnahme und versuchte, den Veranstalter nach besten Kräften bei der Aufmunterung der durchlaufenden Läufer zu unterstützen. Natürlich insbesondere Markus und Albert sowie Günter Marhold aus Wolfratshausen, der am Ende nochmal richtig Gas geben konnte und mit 228 km auf Rang 5 landete.

Dass man bei den miserablen äußeren Bedingungen auch eine herausragende Leistung abliefern kann, bewiesen die Gesamtsieger: Didi aus Österreich mit 243 km und nur winzige 400 m dahinter Maria aus Schweden lieferten sich einen packenden Zweikampf. Und auch Markus konnte am Ende mit seiner Leistung wirklich sehr zufrieden sein: Mit gut 163 km übertraf er die 100 Meilen und schaffte am Ende einen beachtlichen siebten Platz in der stark besetzten AK50 . Groß war die Freude auch bei Albert, der mit gut 157 Kilometern den zweiten Platz in der AK60 erreichte.

Hoffen wir, dass uns der Wettergott bei der letzten deutschen Meisterschaft am 20. August in Leipzig (100 km) gnädig gestimmt ist (da hatten wir ja im letzten Jahr schon extreme Bedingungen) und wir ohne verletzungsbedingte Ausfälle ein paar tolle Resultate einfahren können.

Günther

 

 

Team Event unsrer Läuferinnen und Läufer am 24.04.16. in Landshut

Nachdem im letzten Jahr Sandra und Elfy zum ersten Mal in Landshut starteten, steckte ihre Begeisterung für diesen Lauf in diesem Jahr sehr viele an. Deshalb wurde der Lauf zum Team Event, mit 15 Läufern!!!

Gestartet wurde in Schwindegg, pünktlich um 9 Uhr morgens. Bis halb elf versammelten sich über 2.000 gemeldete Läufer auf dem Sportplatz in Landshut.

Kurz vor dem Lauf überfiel ein leichter Graupel die Läufer. Doch pünktlich zum Start überraschte uns der Wettergott mit einem wunderschönen Wetter. Unsere Stoßgebete wurden erhört, kein Schnee, kein Regen oder noch Schlimmeres. Die gesamte Laufzeit wurden wir mit Sonnenstahlen belohnt. Übertrumpft wurde das Ganze mit einer wunderschönen Stecke an der Isar entlang durch die Altstadt.

Die Stimmung auf der Stecke unbeschreiblich, ob Bands, Trommler oder anfeuernde Streckenposten. Einfach toll und es schreit förmlich nach Wiederholung. Besonders erwähnenswert ist der allererste offizielle Lauf von Birgit Kaiser. Über 5km kam sie nach 32min ins Ziel ein….für den ersten Lauf überhaupt eine super Leistung!

2016_04_24_Landshut

Die hervorragenden Ergebnisse im Überblick:

5km   MJU18

  • Wagner Andreas         5. Platz                     19:57:18
  • Stadler Moritz            12. Platz                    22:02:04
  • Weber Daniel             43. Platz                     26:44:25
  • Kerbl Simon                67. Platz                     28:53:25
  • Kirz Alexander            71. Platz                     29:54:53

5km   W40

  • Birgit Kaiser                28. Platz                     32:46:2
  • Sandra Wassatsch

5km   W45

  • Heike Würfl                 3.Platz                        24:03:31

 

im 10km Lauf liefen:

  • Karin Drobilitsch
  • Eva Reiter
  • Doris Biebl
  • Britta Knopp
  • Sylvie Seilmaier
  • Elfy Drobilitsch
  • Georg Stadler

 

Karin

 

 

Rainer Leyendecker innerhalb 1 Woche auf Lang- und Kurzstrecken erfolgreich

3. Deutsche Ultra Meisterschaft in 2016 – der Bilstein Ultratrail in Nordhessen

Ort des Geschehens am 17. April war das Dorf Kleinalmerode bei Witzenhausen – Kirschen- und Universitätsstadt. Der sog. Bilstein Ultra über 64,3 km und 1750 Höhenmeter war bereits seit 8. Dez. mit 280 Läufer/innen ausgebucht. Mit Glück fanden Marlyn und Rainer noch kurzfristig ein Zimmer – und zwar die Residenz der Kirschenkönigin im Burghotel der Stadt – alles japanisch eingerichtet samt Jacuzzi-Bad und kleine Sauna. In Japan ist derzeit die Hochsaison wegen der Kirschblüte im Lande.

Der Kurs führte mit drei langen Anstiegen über Forstwege meist durch den Kaufunger Wald und erreichte mit dem Bilstein-Aussichtsturm in 661 m Höhe seinen höchsten Punkt. Dazwischen lagen einige knackige kleine An- und Abstiege auf echten Trailpassagen mit Wiesen, Wurzeln, Steinen, Laub und viel Matsch, denn bis kurz vorm Start schüttete es bei knapp 10 Grad im Tal. Vor Beginn konnten wir uns mit den Kirschköniginnen ablichten lassen. Welche Erlösung für alle Läufer, Helfer, Betreuer und Königinnen: bis zur Siegerehrung abends blieb es trocken.

Foto von Willi         

Nach dem Start um 8 Uhr lag Rainer in seiner mit 24 Läufern stark besetzten AK60 in Front, doch beim langen Anstieg ab km 14 zog ein Mitfavorit (Wolfgang Braun) vorbei und davon. Da war auch Marlyn als Betreuerin an einigen Streckenpunkten klar, das würde schwer heute bei so wenig Bergtraining zuvor. Obwohl Rainer Mo. bis Do. zuvor vor Ort war und über 12 Std. gut 120 km mit 2800 Hm auf der Strecke trainierte. Bis zum Versorgungsposten im Niestetal bei km 43,5 , wo Ausrüstung gewechselt werden durfte und Rainer sich flott umzog, waren die Leyendeckers noch zuversichtlich auf Silber.

Doch zu Beginn des 6 km langen Anstieges zum Bilstein überholten ihn zwei weitere Mitfavoriten (Hans-Dieter Jancker und Rainer Koch) und konnte Rainer in den Trailpassagen, in denen er vorsichtig agierte, nicht mithalten. Nach rasantem 6 km langen Ablaufen galt es noch laut Veranstalter einige „böse“ „Trailstücke in der Wacholderheide zu überwinden, bevor es hinab ins Ziel ging. So sprang für Rainer – angetreten mit der Vision, auch in der 3. Ultra DM 2016 in Folge Gold in seiner AK60 zu holen – nur der vierte Platz mit 6:04,5 Std. heraus, immerhin 42 Min. vor dem AK Fünften. Dennoch waren Marlyn und Rainer im Ziel zufrieden – sie hatten das Beste gegeben, es gab weder zu Fuß noch per Auto einen Unfall – und diesmal hatten drei andere Senioren ihren ruhmreichen Tag. Insgesamt kamen 199 Männer und 35 Damen in die DUV Wertung.

         

 

Premiere des Ilmtaler Halbmarathons in Jetzenhausen

Für das letzte Wochenende fand Rainer keinen einzigen Ultra in der Nähe. Aber zum Glück zeigte ein Blick in den Laufkalender des BLV einen neuen Lauf im Umkreis von 100 km: Der Ilmtaler Halbmarathon mit 10 Km Variante in Jetzenhausen nördlich von München. Die Runde führte nach dem Start um 14 Uhr bei frühlingshaftem Wetter im Tal der Ilm mit einer gut 40 Höhenmeter ansteigenden Schleife über Hilgertshausen zurück zum Wiesenstadion. Zwei Drittel der leicht welligen Strecke waren Asphalt, aber ein Drittel verlief durch Wiesen und über Feld- und Schotterwege und bot ausreichend Abwechslung. Rainer wähnte sich in der 1. Runde hinter einem sehr flotten M60er und versuchte mitzuhalten. Nur 45 Sek. Zeitdifferenz im Stadion und die leichte Hoffnung, dass dieser in der 2. Runde abbauen würde. Doch im Gegenteil, er forcierte und war am Ende 3,5 Min. vor Rainer im Ziel. Aber erst bei der Siegerehrung stellte sich heraus: Er war 1957 geboren und damit Siebter und AK55 Sieger – und so erhielt Rainer doch als Gewinner seiner AK60 als Achter in der Gesamtwertung nette Präsente. Der Zweitplatzierte war gut 2 Min. zurück. Ohne die sehr flotte 1. Runde hätte es für Rainer eng werden können – somit steht mit 1:30:36 Std. eine so gute Zeit zu Buche, die er schon seit Jahren nicht mehr gelaufen ist. Beim Halbmarathon kamen 40 und beim Zehner 50 Läufer/innen in die Wertung dieses familiären, aber bestens organisierten Laufes.

Rainer

 

 

Weko Halbmarathon in Pfarrkirchen – 10.April 2016

Bei trockenem und später auch sonnigem Wetter starten Andi Wagner und alle Männer der Familie Stadler auf verschiedenen Strecken beim Pfarrkirchner Weko Halbmarathon.

Als Erstes trat Moritz beim Kinderlauf über die exakt 1000m lange Pferdetrabrennbahn an. Leider waren die Bedingungen sehr schlecht. Die Bahn war ungenügend gewalzt und teilweise so nass, dass man weich in den Untergrund einsank. Trotzdem wurde Moritz in einem Feld von 63 Teilnehmern und Teilnehmerinnen Dritter. Vor ihm waren nur noch der schnelle Rico Hamm und Anja Straßburger aus Altötting. Andreas Wagner, Felix Stadler und David Stadler (LG Mettenheim) traten im Hobbylauf über 5,8 km an. David wurde mit 21:38min Zweiter des Gesamtfeldes. Andi gewann ebenfalls seine Altersklasse in einer tollen Zeit von 26:44 und auch Felix kam ins Ziel.

Georg Stadler hatte angekündigt, dass er bei diesem Halbmarathon unter 100 Minuten bleiben wolle. Das schaffte er auch mit einer Zeit von 1:38:08. Anschließend ging‘s noch auf den Marktplatz von Pfarrkirchen zum Eis essen. Alles in allem ein Lauftag mit viel Spaß!

Kinderlauf, 1000m, M12   1. Moritz Stadler   3:43min

Hobbylauf, U18, 5,8 km    1. David Stadler    21:38min

Hobbylauf, U16, 5,7km     1. Andreas Wagner   26:44min       6. Felix Stadler, 34:32

Halbmarathon, M45       14. Georg Stadler   1:38:08min

 

Georg Stadler

 

 

3.Lauf der Crosslaufserie in Marktl am Inn

Auch dieses Mal war die Beteiligung der Schwindegger an der Crosslaufserie groß. Das zwar diesige aber trockene Wetter war ideal für diesen Wettkampf. Für unsere zehn Läufer und Läuferinnen lohnte sich diese Teilnehme doppelt, da immer am 3. Crosslauf im Jahr auch gleichzeitig die Regionalmeisterschaft ausgetragen wird. Daher gab es noch eine Urkunde extra obendrauf.

Im Lauf U14 / U16 starteten gleich 4 Schwindegger und liefen dabei 3 Runden um den Kleineren der beiden Marktler Badeseen. Moritz Stadler hat aktuell den Platz 3 gepachtet. Diese Mal verdiente er sich ihn mit einer hervorragenden Zeit von 7:44 auf 1900m. Die M13 war wie immer zahlenmäßig vom SV-Schwindegg beherrscht. Von Jonas Kuhn auf Platz 3 in 8:28min bis Alexander Kirz, unseren immer froh gelaunten Schlußläufer, liefen ausschließlich gelbe Trikots über die Ziellinie. Felix Stadler hatte das Glück, dass seine Altersklasse sehr dünn besetzt war. So kam er mit einer eher glanzlosen Zeit bei der Wertung im Rennen auf Platz 2 und schoß mit seinem Titel als neuer Regionalmeister in der M14 den Vogel ab. Andi Wagner überzeugte dagegen bei einem extrem starken Feld und einer wirklich guten Zeit auf 2500m mit einem tollen 3. Platz.

Leider läuft David Stadler nun nicht mehr für Schwindegg. Er gewann mit 8:25 über 2500m nicht nur seine Alterklasse sondern war souveräner Sieger über den gesamten Lauf aller Jugendlichen von 14 bis 19 Jahren.

Eine feste Größe bei den Schwindegger Crossläufern sind nun auch schon Doris Biebl und Britta Knopp, die sich mit soliden Zeiten langsam schon ins Mittelfeld ihrer Alterklassen vorarbeiten. Unser Neuzugang Stephen Schöndorf lief auch dieses Mal eine hervorragende Zeit von 36:05 über die Langstrecke vom 8500m, die aus drei Achtern um die beiden Marktler Badeseen besteht. Mit seinem 7. Platz lag er damit immer noch in der ersten Hälfte des Feldes, der mit guten Läufern besetzten Altersklasse M50.

M12, 1900m                                                                                                                                                   

3. Stadler, Moritz      7:44min

M13, 1900m                                                                                                                                                   

3. Kuhn, Jonas           8:28min                                                                                                                         

4. Daniel Weber        8:31min                                                                                                               

5. Simon Kerbl           8:57min                                                                                                                     

6. Alexander Kirz     10:21min

M14, 2500m                                                                                                                                                   

2. Felix Stadler     11:16min

M15, 2500m                                                                                                                                                    

3. Andreas Wagner       10:00min

mJgdB 16/16                                                                                                                                                    

1. David Stadler     8:25min

W40, 3700m                                                                                                                                                    

4. Doris Biebl      23:03min

W45, 3700m                                                                                                                                                   

7. Britta Knopp    21:25min

M50, 8500m                                                                                                                                                   

7. Schöndorf, Stephen    36:05min

 

Georg Stadler

 

 

Zwei deutsche Meistertitel und ein neuer deutscher Rekord   – bärenstarke Leistung unseres SV Schwindegg Ultra Laufteams

Mit acht Mann und großen Erwartungen reiste das Schwindegger Ultra-Team zu den zweiten deutschen Meisterschaften im Ultralauf nach Nürnberg. Dabei galt es, innerhalb von 6 Stunden möglichst viele Kilometer auf dem schon gelegenen Rundkurs um die Wöhrder Wiese zu bewältigen.

Mit über 200 Teilnehmern war das Feld nicht nur zahlenmäßig, sondern vor allem auch leistungsmäßig sehr stark besetzt. Das zeigte sich auch den Leistungen der Gesamtsieger: bei den Männern konnte Adam Zahoran von der LG Bamberg mit hervorragenden  87,991 Kilometern seinen Titel aus dem Vorjahr verteidigen und bei den Frauen stellte Nele Adler-Baerens vom Ultrasportclub Marburg mit 82,998 Kilometern sogar einen neuen deutschen Rekord auf.

Daher war es kein leichtes Unterfangen, unser hervorragendes Teamergebnis vom letzten Oktober in Otterndorf (Gold und Bronze) zu wiederholen und insbesondere den Titel in der Mannschaftswertung der Senioren zu verteidigen. Bei der 50 km Meisterschaft vier Wochen zuvor in Berlin reichte es nur zu zwei Einzeltiteln und Platz 4 und 6 in den Teamwertungen. Doch alle gingen erneut hoch motiviert an den Start und es wurde am Ende ein äußerst erfolgreicher Tag für uns Schwindegger. 

Der Spitzenläufer des Vereins, Christian Jakob, konnte mit einem gleichmäßigen Rennen am Ende sein Wunschziel mit einem Ergebnis von 80,836 Kilometer erreichen (neue persönliche Bestmarke) und wurde dafür mit dem zweiten Platz in seiner Altersklasse 40 und dem sechsten Platz im Gesamteinlauf belohnt. Unser zweites Aushängeschild, Rainer Leyendecker, war in der AK60 wieder eine Klasse für sich und fuhr mit 71,836 Kilometern souverän den Sieg ein. Damit legten Beide auch einen wichtigen Grundstein für die Mannschaftswertung(en).

Ein ganz starkes Rennen lieferte unser Neuzugang Stephen Schöndorf in der M50 ab, der mit 67,516 Kilometern eine neue persönliche Bestzeit erzielte – ebenso über die 50 km Zwischenwertung mit 4:12 Std.  Auch Walter Gill (AK 50 , erst 2. Ultra nach den 50 km in Berlin) lieferte bei seinem ersten 6 Stundenlauf mit knapp 67 Kilometern ein überzeugendes Ergebnis ab.

Mit diesen vier herausragenden Einzelleistungen war natürlich der Grundstock für ein tolles Mannschaftsergebnis gelegt. Und so war die Freude am Ende riesengroß, dass es sogar zur Titelverteidigung in der Seniorenwertung M50 plus reichte. Mit 206,215 Kilometern konnte unser Schwindegger Team in der Besetzung Rainer Leyendecker, Stephen Schöndorf und Walter Gill das Team der LG DUV um 220 m hinter sich lassen und stellte damit gleichzeitig einen neuen deutschen Rekord für Seniorenteams auf.

Völlig überraschend für uns alle reichte es in der Gesamtwertung der Männer mit 220,189 Kilometern zum Vizemeistertitel für Christian Jakob, Rainer Leyendecker und Stephen Schöndorf. Unser zweites Team mit Walter Gill, Reiner Hillebrand (M55) und Günther Weitzer (M55) konnte sich mit 193,081 Kilometern über Platz 9 unter insgesamt 21 Herrenteams freuen. Komplettiert wurde das tolle Mannschaftsergebnis durch unsere beiden M 45er Johann Sextl (auch erst 2. Ultra nach den 50 km in Rodgau) mit gut 61 km und Andreas Ober mit 56,5 km, der leider sein Ziel von 60 km verfehlte.

 

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Mit vollem Optimismus blickt unser äußerst zufriedener Teamchef Günther Weitzer nun auf die nächsten deutschen Meisterschaften: Am 17. April steht die Entscheidung im Ultratrail in Bilstein an (Rainer ist gemeldet und will das Triple schaffen = 3 dt. Meisterschaften in 6 Wochen gewinnen) und am 30. April geht es dann für Stephen,  Günther und Werner-Markus Müller (M50) nach Basel zu den 24 Stunden, wo sie um den Senioren-Teamtitel kämpfen.

Die Ergebnisse im Einzelnen:

  • Christian Jakob: 80,836 Kilometer (2.M40, 6. Gesamt)
  • Rainer Leyendecker: 71,836 (1.M60)
  • Stephen Schöndorf : 67,516 (9.M50)
  • Walter Gill: 66,861 (11. M50)
  • Reiner Hillebrand: 63,937 (8. M55)
  • Günther Weitzer: 62,282 (9.M55)
  • Johann Sextl: 61,075 (17. M45)
  • Andreas Ober: 56,482 (26. M45)

 

Günther Weitzer

 

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