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Oktober 2016

35 Jahre Frankfurt Marathon – hier gibt es ihn wirklich, den Mann mit dem Hammer

Das 35- Jährige Jubiläum, des neben Berlin größten Herbstmarathons in Deutschland, wollten sich Reiner, Hans und Günther natürlich nicht entgehen lassen. Und das musste wohl auch der Wettergott gehört haben – die Drei wurden wie die restlichen rund 14000 Starter mit perfekten Bedingungen und strahlendem Sonnenschein für ihre weite Anreise belohnt.

Begleitet von Bettina, Birgit und Karina konnte eigentlich nichts mehr schiefgehen. Mal abgesehen von den wirklich bestürzenden Zuständen im Hauptbahnhof Viertel, in dem wir auch unser Hotel gebucht hatten (hier mussten wir noch kurzfristig eine Umbuchung wegen eines Wasserschadens vornehmen). Das ist schon mehr als erschreckend und man sollte hier besser Nachts nicht alleine durch die Straßen gehen. Da schätzt man erst die angenehme Situation bei uns zu Hause im ländlichen Umfeld wieder so richtig.

Doch zurück zum eigentlichen Thema: dem Marathon.

Der berühmte Mann mit dem Hammer steht hier bereits am Start vor der Messehalle in imposanter Größe – aber da stört er ja erst mal nicht und auch kurz vor dem Zieleinlauf bei Kilometer 42 hat er natürlich seinen Schrecken verloren.

Auf der Strecke machte nur Günther ab Kilometer 30 ein wenig Bekanntschaft mit dem unliebsamen Genossen, zog sich aber mit 3:39:59 bei seinem 70. Marathon trotzdem gut aus der Affäre. Richtig strahlen konnte Reiner, der mit 3:28:03 ein sehr gleichmäßiges Rennen durchzog und eine neue persönliche Bestzeit aufstellte. Auch Hans, der bewusst erst mit der zweiten Welle etwas später auf die Strecke ging, lieferte nur drei Wochen nach dem Taubertal 100 ein sehr gutes Rennen ab und freute sich im Ziel sichtlich über seine 3:38:13 Stunden.

Einen großen Anteil am Erfolg hatten sicher auch unsere Betreuerinnen, die ebenfalls ihren Marathon absolvierten. Um nämlich rechtzeitig an verschiedenen Punkten auf der Strecke zu sein, damit sie uns anfeuern konnten, waren genau soviel Kilometer erforderlich. Auch auf der Messe ließ sich natürlich das ein oder andere Schnäppchen machen, wobei hier Hans mit viel Geschick kaum fassbare Preisnachlässe herausholte!

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Auf jeden Fall hatten wir ein super tolles und erlebnisreiches Wochenende in Frankfurt, was mit einem Besuch des Main-Towers mit einem fantastischen Rundblick am Montag Vormittag abgerundet wurde. Und die drei Schwindegger haben wieder mal bewiesen, dass Sie nicht nur auf den Ultrastrecken erfolgreich sind!

Günther

Siemsee Halbmarathon am 15.Oktober 2016

Endlich war es soweit, am 15.10.2016 machten sich Andreas, Sandra, Iris und Britta auf den Weg zum Siemsee. Das Wetter war ein Mix von Wolken und Sonne, herrlichstes Herbstwetter…… kurz gesagt ein Traum.

Gleich nach der Ankunft holten wir unsere Startunterlagen ab. Danach drehten sich die Gespräche und Gedanken bis zum Start um 15Uhr immer wieder um die zu absolvierende Strecke.

Sandra ging auf Grund einer vorherigen Erkältung nicht an den Start. Zusammen mit Iris gab sie uns aber sportlichen Beistand. Andreas und ich ordneten uns in das hintere Starterfeld ein. Endlich viel der lang ersehnte Startschuss und der 9.Simsee Halbmarathon startete. Zusammen mit ca. 500 Teilnehmern ging es auf die Strecke. Der Start wurde von vielen applaudierenden Zuschauern gesäumt und man war voller Euphorie und Adrenalin. Die Gegend um den Siemsee ist landschaftlich sehr schön. Für gedankliche Ablenkung war damit also gesorgt. Dennoch zerrte der Lauf natürlich an den Kräften, und wir wussten das die Streckenführung mit einem Berg endet. Gemein!!! ABER geschafft!

Unbedingt zu erwähnen ist die Aussage von Andreas bei km 16: „jetzt nur noch eine Schwindachrunde“

Nett und Motivation für die letzten Kilometer. Und dann der lang ersehnte Moment, Zieleinlauf nach über zweieinhalb Stunden. Ebenfalls am Simssee mit dabei waren auch Birgit, Hans und Reiner von unseren Ultras, die natürlich weiter vorne im Feld ihren Lauf erfolgreich absolvierten. Nachdem das Herzkreislaufsystem sich wieder auf „Alltagsmodus“ eingestellt hatte, ließen wir den Tag in einem griechischen Restaurant ausklingen.

Seniorinnen W45

  • Birgit Sträubig                       1:54:20    Gesamtplatz 25 / AK Platz 4
  • Britta Knopp                          2:39:33    Gesamtplatz 136 / AK Platz 26

Senioren M45

  • Hans Sextl                              1:43:08    Gesamtplatz 80 / AK Platz 11
  • Dr. Andreas Wassatsch        2:39:37    Gesamtplatz 313 / AK Platz 47

Senioren M55

  • Reiner Hillebrand                  1:43:36    Gesamtplatz 84 / AK Platz 5

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Britta

 

Toller Erfolg für das Schwindegger Ultralauf-Trio im Taubertal am 01. Oktober 2016

Zum 3. Male rief das Ultra-Urgestein und Laufbuch-Fachautor Hubert Beck ins Taubertal. Zu meistern galt es die meist über den Radlweg im Tal führende Strecke von der Burg in Rothenburg ob der Tauber über Bad Mergentheim (50 km) und Tauberbischofsheim (71 km) bis ins Ziel am Fuße der Burg in Wertheim, wo die Tauber in den Main mündet.

Über die Langstrecke waren genau 100 Athleten gemeldet, dazu jeweils um die 40 Läufer/innen über 71 km und 50 km. Um 05.30 Uhr liefen wir alle uns mit Fackeln bestückt ein durch die Altstadt zur Burg und hinab an die Tauber. Punkt 6 Uhr fiel der Startschuss und im Schein ihrer Stirnlampen zogen alle los. Ab 7 Uhr gingen bei uns die Lichter aus, die Dämmerung war vorbei und wir verfolgten die Landschaft und kulturellen Highlights auf unserer Strecke, die auch durch einige historische Ortskerne sowie Schloss-Parkanlagen führte, daneben über Feld- und Waldwege.

5C8AE591-9A6E-4317-AA48-863CDE789190Taubertal 100 km - Strecke und Höhenmetergroße schwere Finisher-Medaille 2

Rainer Leyendecker passierte die 50 km Marke auf dem Marktplatz in Bad Mergentheim in 4:08 Std. ; bis dahin liefen Reiner Hillebrand und Johann Sextl gemeinsam mit 4:54 Std. Auf dem anspruchsvolleren 2. Abschnitt trennten sich ihre Wege: Reiner war nach 7:17 Std. im Stadtkern von Tauberbischofsheim, Johann folgte in 7:46 Std. Rainer durchlief die Messmatte hier nach 71 km in noch flotten in 6:09 Std. Die meisten der 340 Höhenmeter rauf und 595 Höhenmeter runter waren nun auf der Schlussetappe zu bewältigen, was Kopf und Beinen besonders schwer fällt. Wie andere auch schon etwas müde, war Rainers Tempo nicht mehr zu halten, auch fing es zu regnen an.

Immerhin konnte Rainer seinen fünften Gesamtplatz halten und erreichte in 9:12 Std. das Ziel in Wertheims Altstadt – wie erwartet als AK 60 Sieger. Reiner schaffte es in 10:40 Std. sogar als 21. Mann gesamt von nur 62 Finishern zum tollen 3. Platz in seiner AK 55 – und Johann Sextl bei seinem ersten zweiten 100 km Lauf durfte sich als 37. Mann gesamt mit 11:49 Std. über einen Top Ten Platz in seiner AK 45 freuen. Zielschluss war schon nach 13 Std.

Welche Überraschung im Ziel mit folgender Zeremonie: Vorm Eingang der Burg bekam Rainer zuerst vom hübschen Burgfräulein ein Trinkhorn gereicht mit richtigem Bier und der Vorgabe „ex“ trinken. Erst nach dieser Prüfung gabs die schöne Medaille und dann kam der Härtetest: Rainer musste vor dem Burgherrn niederknien und wurde wie die anderen Finisher zum Ritter geschlagen ! Gar nicht so einfach, wieder aufzustehen und gut 1 km zur Turnhalle am Bahnhof zum Depotgepäck und zum Duschen zu gehen … Zum abendlichen erlesen-teuren Rittermahl „all inclusive“ auf der Burg war keiner mehr von uns dabei, zumal es Siegerehrungen nur für die jeweils drei besten Damen und Herren der drei Bewerbe gab. 

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Kaum zu glauben, dass der flotte Niederländer Jan-Albert Lantek als M55er als Erster in 7:17 Std. im Ziel war, die beste Dame Simone Durry schaffte dies in 10:02 Std. Über 71 siegte Mara Lückert in 6:15 Std. und kam Karsten Fischer mit 4:56 Std. ins Ziel. Und über die Halbdistanz brillierte wieder einmal Nele Alder-Baerens mit 3:27 Std., während der Sieg bei den Herren an Niels Bubel mit 3:07 Std. ging.

Rainer

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