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September 2017

Zur 24 Stunden DM in Gotha am 2./3. September –  Kämpferische Leistung des Schwindegger Teams mit erfolgreicher Premiere für Hans

 

Nachdem es letztes Jahr in Basel mit dem geplanten Start eines 3-er Teams bei den 24 Stunden nicht klappte, war es heuer endlich soweit: Am Wochenende standen Hans, Stephen uns Günther in Gotha im Herzen Thüringens am Start und Gina Schmid-Dressel war als unsere Betreuerin mit dabei.

Sogar ein eigenes Zelt hatten wir diesmal dabei und natürlich jede Menge Verpflegung, also alles bestens vorbereitet. Auch das Wetter war optimal, als die über 150 Teilnehmer am Samstag pünktlich um 10 Uhr auf die 2,05 Kilometer lange Runde durch den herrlichen Gothaer Schlosspark gingen, die dann so oft als möglich innerhalb der 24 Stunden zu bewältigen war.

 

 

 

 

 

 

 

Der leicht wellige Kurs war aber vor allem wegen seines sandigen bis leicht kiesigen Untergrundes nicht einfach zu laufen. Sowohl bei den Männern als auch bei den Frauen waren die nationalen Spitzenläufer vertreten und auch in einzelnen AKs gab es ein überaus starkes Teilnehmerfeld.

Meine Vorbereitungen waren ja nicht berauschend, trotzdem liefen die ersten 50 km ganz nach Plan und galten nach gut 5 1/2 Std. als absolviert. Dach begannen aber so langsam die ersten Schwierigkeiten und ich musste immer öfters eine Pause einlegen. Nach 10 Std. und 80 km wäre das Rennen schon beinahe für mich zu Ende gewesen; erst nach 45 Min. Zwangspause im Zelt kam ich so langsam wieder auf die Strecke. Bei 100 km war ich erst nach 14 Std. – 2 Std. später als eigentlich geplant.

Auch wenn es zwischendurch für ein paar Runden wieder halbwegs lief, so richtig kam ich nicht mehr ins Rennen. Auch nach 19 Std. und 125 km musste ich nochmals eine lange Zwangspause einlegen. Richtig warm eingepackt (die Nacht war doch ziemlich kühl) lief es dann wenigstens in den letzten 4 1/2 Std. ganz gut und zumindest die 150 km waren noch in Reichweite. Am Ende wurden es sogar noch gut 155 km – dank einer durch Gina motivierten richtig schnellen Schlussrunde. Das war zwar nicht mein Wunschergebnis (bei der 24 Std. DM in 2015 in Reichenbach gewann ich mit gut 187 km meine AK 55), aber in Anbetracht der Umstände doch noch ganz akzeptabel.

Hans Sextl lief ein ausgezeichnetes Rennen und hatte nur nach 12 Std. und Erreichen der 100 km ein leichtes Motivationsproblem. Doch das hielt nicht lange an und so kamen am Ende sehr gute 174 km bei seiner Premiere heraus. Dies bedeutete gleichzeitig einen tollen 5. Platz in der mit über 20 Teilnehmern stark besetzten AK 50. Super gemacht, Hans!

Stephen Schöndorf, der bis 5 Std. vor Ende des Rennens eigentlich noch auf Kurs in Richtung seines Ziels von 150 km war, war die letzten 4 Std. leider komplett außer Gefecht. Daher standen für ihn am Ende nur knapp 123 km zu Buche.

 

 

 

 

 

 

 

In Summe konnten wir damit war keinen vorderen Platz in der Mannschaftswertung belegen. Immerhin durften wir uns am Ende noch auf den 6. Platz bei den Senioren freuen und hatten unser Team erfolgreich ins Ziel gebracht! Die äußerst stimmungsvolle Siegerehrung mit viel politischer Prominenz bildete den Abschluss eines tollen, wenn auch sehr anstrengenden Wochenendes.

Ganz besonders bedanken möchte ich mich bei Gina, die rund um die Uhr einen fantastischen Job als Betreuerin für uns gemacht hat! Und natürlich gilt mein Dank auch an Bettina Sextl und ihre Verwandtschaft, die uns auch immer wieder eifrig anfeuerte.

Günther Weitzer

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